Zink

Technische Lösungen

Zink

Aktiver Korrosionsschutz von Rohrleitungen aus duktilem Gusseisen

Der aktive Korrosionsschutz des duktilen Gusseisens durch eine Zinkbeschichtung wird durch zwei Vorgänge bewirkt, nämlich den elektrochemischen  Korrosionsschutz und die Selbstheilung.

Aufbau der Zinkbeschichtung:

  • Zinkauflage 200 g/m²
  • Thermischer Auftrag durch Aufspritzen von flüssigen Zinktröpfchen
  • Deckbeschichtung einer dünnen/porösen Schicht

Zink, das ein geringeres elektrochemisches Potential als Eisen aufweist, schützt den Gusswerkstoff durch seine elektrochemische  Schutzwirkung. Die Zinkschicht eines im Boden eingebauten Gussrohres verwandelt sich bei Berührung mit einem aggressiven Boden langsam fortschreitend in eine Schicht aus Umwandlungsprodukten des Zinks wie Zinkoxide, Zinkkarbonate, Zinkchloride usw.

Ein besonderer Vorzug der Zinkbeschichtung liegt in ihrer Fähigkeit, die Kontinuität der Schutzbeschichtung an verletzten Stellen wieder herzustellen. Es handelt sich hierbei um einen Selbstheilungsvorgang. Derartige Verletzungen des Rohraußenschutzes können beim Handling, beim Transport und Einbau aber auch später – etwa bei Maßnahmen in der unmittelbaren Nachbarschaft der Rohrleitung – entstehen.

Zink
Caption: 

Wie lassen sich die Leistungen des Zinks verbessern?

Bestimmte Bodenverhältnisse beschleunigen jedoch den Übergang des Zinks in seine Umwandlungsprodukte, was sich negativ auf die Qualität der ausgebildeten Schutzschicht und die Lebensdauer auswirkt und folglich den Einsatzbereich der Zinkbeschichtung einschränkt.
Um den Einsatzbereich des aktiven Korrosionsschutzes auf Zinkbasis zu erweitern, lag es nahe, den Umwandlungsvorgang des Zinks zu verlangsamen und die Stabilität der entstandenen Schichten zu steigern.  Dieses Ziel verfolgt  BioZinalium, der neue aktive Korrosionsschutz.

Siehe auch

Das Beschichtungssystem der Zukunft