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Mikroturbine

Spezialanwendungen

Die Wasserkraft steht global betrachtet bereits auf dem zweiten Platz der Energielieferanten aus regenerativen Ressourcen und stellt damit eine eine wichtige Energiequelle bei den erneuerbaren Energien dar. Der Einsatz von Turbinen beispielsweise in Wasserkraftwerken ist bekannt, deren Verwendung in Wasserversorgungsnetzen dagegen ist relativ neu.

Ein Blick auf unser Trinkwassernetz und die darin eingesetzten Regelarmaturen offenbart, dass sie bewusst überschüssige Energie „vernichten“ um ideale Netzbedingungen zu schaffen. An solchen Einsatzorten bietet die Mikroturbine PAM PERGA dem Betreiber gleich zwei Vorteile: Zum einen die Erzeugung von sauberem Strom, während das Trinkwasser in die Haushalte fließt, und zum anderen die Optimierung der Betriebsbedingungen der Regelarmatur, wodurch sich deren Haltbarkeit verlängert.

Die Mikroturbine PAM PERGA ist eine integrierte, kompakte und direkt in die Rohrleitung zu montierende Maschine, die sich an unterschiedliche Betriebsbedingungen anpassen lässt. Je nach Einbausituation stehen Nennweiten zwischen DN 50-DN 600 mit Baulängen von 1-4 m zur Verfügung. Durchflussraten von 2-600 l/s mit Eingangsdrücken von 2-50 bar und ein einem Differenzdruck von maximal 25 bar sind mühelos beherrschbar.

Der Einbau der PAM PERGA Mikroturbine ist grundsätzlich in jeder wasserführenden Druckrohrleitung ohne Feststoffe denkbar. Obwohl der Fokus beim Betrieb des Trinkwassernetzes weiterhin auf der Versorgungssicherheit der Bevölkerung liegt, sprechen viele Gründe dafür künftig integrierte „Wasserkraftwerke“ zu bauen. Die Mikroturbine PAM PERGA von Saint-Gobain PAM lässt sich ohne aufwändige Maßnahmen in bestehende Netzstrukturen integrieren. Dadurch ist der Betreiber nicht an die Regelungen zur Oberflächenwassernutzung gebunden und kann die Realisierungszeiträume deutlich verringern.